Interkommunale Kooperation
Nur gemeinsam geht´s künftig im Gleiberger Land
Wird Heuchelheim in Zukunft die weiter steigenden Anforderungen für Verwaltung und kommunale Dienstleistungen noch erfüllen können?
Wir halten eine umgehende Intensivierung der Zusammenarbeit insbesondere im Gleiberger Land mit den Nachbargemeinden Wettenberg, Biebertal und Lahnau unabdingbar.
Zur langfristigen Erhaltung bzw. qualitativen Verbesserung der bürgernahen Dienstleistungen sowie gleichzeitig mittelfristigen Kosteneinsparung planen wir:
- gemeinsame Erledigung von Verwaltungstätigkeiten ohne direkte Bürgerkontakte und Konkurrenz in kommunaler Aufgabenteilung, wobei die vorhandenen Potenziale der jeweiligen Beschäftigten verstärkt genutzt und Neubesetzungen zielgerichtet und abgestimmt erfolgen sollen.
- gemeinsames Beschaffungswesen, gemeinsame Planung und betriebliche Koordination z.B. bei Bauhöfen, Brandschutz und Badeeinrichtungen.
- gemeinsame Projekte, die verbesserte Chancen auf Fördermittel und regionale Präsentation haben in den Bereichen Bauleitplanung, kommunale Forstwirtschaft, Wirtschaftsförderung, Hochwasserschutz, Tourismus / Freizeit, Kultur, Friedwald-Projekt, Internet-Auftritt.
Auch die Einflussnahme auf höhere politische Ebenen lässt sich leichter bewältigen, wenn wir über unseren Tellerrand blicken und mit den Nachbargemeinden kooperieren.
Für den aktuell diskutierten, bisher nur umständlich zwischen den Gemeindevorständen im Gleiberger Land abgestimmten Vertragsentwurf zur Gründung einer interkommunalen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) fordern wir:
- Prüfung aller kommunalen Aufgabenfelder auf Kooperationsmöglichkeiten.
- Mitarbeit von vier fachkundigen und von der jeweiligen Gemeindevertretung benannten Personen pro Gemeinde im ARGE-Arbeitsausschuss.
- Öffentliche Sitzungen des Arbeitsauschusses, die die Transparenz und projektbezogene Beteiligungsmöglichkeiten gewährleisten.
Nur auf diese Weise werden wir im Gleiberger Land weiter kommen, strukturelle Einsparungen bei gleichzeitiger Qualitätsverbesserung ermöglichen und letztlich unsere Eigenständigkeit und kommunale Selbstbestimmung
erhalten können. Und auch ein Blick nach Gießen kann nicht schaden, denn nur ein attraktives Oberzentrum sichert auch unsere künftige Lebensqualität.
