Neustart für die Interkommunale Zusammenarbeit

IKZ 2.0 „reloaded“: Transparenz und mehr Weitsicht sind gefragt

  • Overhead-Ebene stärken: gemeinsam neue Führungsaufgaben definieren und finanzieren,
  • Strukturoptimierung der IKZ: mehr parlamentarische Beteiligung und gemeinsame Vorabstimmung,
  • Aus den Fehlern bei (Biebertaler) IKZ-Gewerbegebiet und Hallenbad-Diskussion lernen

Die Interkommunale Zusammenarbeit ist auszubauen. Nur durch die Schaffung weiterer gemeinsam wahrgenommener Verwaltungsaufgaben können die Verwaltungskosten der einzelnen Gemeinden reduziert und gleichzeitig Qualitätsverbesserungen erreicht werden. Angesichts der ständig steigenden Herausforderungen für die Verwaltungspraxis in den kleinen Westkreis-Gemeinden halten wir einen Auf- und Ausbau einer gemeinsamen „Overhead“-Ebene, beispielsweise für die Fachgebiete Planung, Rechtswesen, Finanzierung und Kostenkontrolle, für sinnvoll.

Die parlamentarische Beteiligung bei allen Planungen muss verbessert werden. Die Erfahrungen der letzten Jahre im Zusammenhang mit dem interkommunalen Gewerbegebiet und dem Biebertaler Hallenbad zeigen, dass eine gemeinsame Vorabstimmung erforderlich ist, um sachgerechte Ergebnisse erzielen zu können.

In den nächsten 5 Jahren wollen wir gemeinsam mit den Gemeindevertreter/innen im Gleiberger Land ergebnisoffen ausloten, ob und unter welchen Voraussetzungen die Vision einer Gesamtgemeinde „Gleiberger Land“ machbar ist.

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